Zuerst einmal sollte man die verschiedenen Antennenarten beachten:
Dazu gibt es diverse Literatur, zum Beispiel https://de.wikipedia.org/wiki/Antenne (öffnet neues Fenster).
Diese Informationen in einen einzelnen Beitrag zu packen, wird zu unübersichtlich.
Dann die Berechnung für eine Antenne, dazu gibt es eine einfache Formel:
Länge [m] = ((Lichtgeschwindigkeit [km/s] / Frequenz [kHz]) × Verkürzungsfaktor) / 4
Als Beispiel für das 2-m-Band (gerechnet mit 145 MHz, also 145.000 kHz):
L = ((300.000 / 145.000) × 0,95) / 4 ≈ 0,49 m
Die Antenne (Viertelwellenstrahler, λ/4) muss also eine Länge von rund 49 cm haben (das ist die Theorie!). Ein Halbwellendipol (λ/2) wäre doppelt so lang, also rund 98 cm.
Allein durch die verschiedenen Arten der Antennen (Dipol, Quad, Helix etc.) ist diese Formel auch nur ein Anhaltspunkt.
Denn durch Elektronik, wie z. B. in der MiniWhip (einer aktiven Antenne), braucht man keinen langen Draht für Kurzwelle usw.
Antennenberechnungen sind teilweise sehr kompliziert, passende Software gibt es zum Beispiel unter https://www.pisica.de/software/amateurfunk.php (öffnet neues Fenster).